Sterben, Tod, Abschied und Trauer gehören zum Leben – und begegnen uns oft früher und unmittelbarer, als wir denken.
Doch wie können wir Menschen am Lebensende gut begleiten?
Was geschieht eigentlich beim Sterben?
Und wie können wir Angehörige, Freundinnen und Freunde oder auch Kinder und Jugendliche in Zeiten von Abschied und Trauer unterstützen?
Der Letzte Hilfe Kurs vermittelt grundlegendes Wissen und praktische Impulse rund um das Lebensende: Was geschieht beim Sterben, wie können sterbende Menschen begleitet werden und welche Möglichkeiten der Unterstützung und Begleitung gibt es. Dabei geht es nicht nur um medizinische oder pflegerische Aspekte, sondern auch um Fragen nach Abschied, Trauer, Hoffnung und einem würdevollen Umgang mit dem Lebensende.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Trauer in Kindheit und Jugend: Wie trauern Kinder und Jugendliche? Was brauchen sie in dieser Zeit? Und wie können wir ihnen hilfreich und zugewandt begegnen? Der Kurs lebt von Austausch, persönlichen Fragen und gemeinsamer Reflexion. Er lädt dazu ein, Berührungsängste abzubauen, Sicherheit im Umgang mit dem Thema zu gewinnen und neue Perspektiven für die Begleitung von Menschen am Lebensende zu entwickeln.
13.11.2026
16:00 - 18:00 Uhr
im Mentorat Köln
Mit
Anna Haustein , Fachpflegekraft für Onkologie und Palliative Care und Studentin der katholischen Theologie. Sie ist zur Ausbildung von Pflegefachkräften im Bereich Palliative Care zertifiziert und verfügt über umfassende Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit unheilbaren Erkrankungen und am Lebensende.
Gabriel Probst, Psychologe und Psychoonkologe tätig in einem stationären Hospiz. Neben der Durchführung von Letzte Hilfe Kursen leitet er Ausbildungen für ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter.
Herzlich eingeladen sind alle Studierenden, die sich mit einem Thema auseinandersetzen möchten, das uns als Menschen und als zukünftige Seelsorgende, Theologinnen und Theologen unmittelbar betrifft.
Anmeldeschluss: 08.11.2026